Wilde + Spieth, ein traditioneller Handwerksbetrieb - 1831 als
Schreinerei gegründet - beginnt 1949 mit dem bedeutensten Nachkriegsarchitekten Egon Eiermann Serienmöbel zu entwickeln. Es ist der
Anfang einer jener produktiven Partnerschaften, bei denen ein Designer
und ein Unternehmen im richtigen Moment aufeinander treffen. Aus der kleinen Manufaktur wird in den folgenden Jahren ein efolgreiches Designmöbel-unternehmen. Berühmt sind insbesondere die Stühle in Stahlrohr und Sperrholz aus den
Anfangsjahren der Zusammenarbeit, die in ihrer Sachlichkeit zu
Klassikern der Nachkriegsmoderne werden. Und noch heute sind viele der Eiermann’schen Klassiker auf dem
Markt, darunter auch der Formholzstuhl SE 68 von 1950.
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